Prävention an unserer Schule

Prävention an unserer Schule      

 

Unserem Leitbild entsprechend ist für Eltern Lehrer, Kinder, Erzieher und anderem Schulpersonal der Clemens-Brentano- Grundschule der gewaltfreie Umgang miteinander von größter Bedeutung.

 

Wie geschieht dies an der Clemens-Brentano-Grundschule?

 

In den letzten zwei Jahren hat die Schule ein Präventionsteam gebildet und ein eigenes Mediationsmodell entwickelt: das CCM- Clemens-Brentano- Gewaltpräventions- und Mediationsmodell. Dieses lehnt sich in Teilen an das Bensberger-Mediations-Modell sowie an das Modell von Marshall B. Rosenberg.

Dabei handelt es sich um ein Konzept, das in den Unterricht der ersten bis sechsten einfließt und von allen Lehrern getragen wird.

Es basiert auf drei Säulen:

 

Clemens-Brentano- Gewaltpräventions- und Mediationsmodell:

 

Prävention       Supervision       Mediation 

 

 

Zu der Präventionsarbeit unserer Schule gehört das Erlernen von

 

  • Regelverständnis und -einhaltung (Morgenkreis, Morgeninterview -Zuhören, aussprechen lassen, wertschätzen)

  • Empathieerziehung  (Kummerkasten, Klassenrat - Gefühle  erkennen, benennen, nachempfinden können)

  • Streitschlichtung („Erste Hilfe im Konfliktfall“, Konfliktlotsen)

     

    In eigens für die Schule konzeptionieren Unterrichtseinheiten, die für alle Klassen angeboten werden,  werden diese Kompetenzen angebahnt, trainiert und verinnerlicht.

     

    Im Rahmen von der „Kollegialen Fallberatung“ finden Supervisionen statt. Die LehrerInnen tauschen sich unter Leitung der schulinternen Mediatorin aus, beraten und unterstützen sich.

     

    Unsere Schule hat eine Mediatorin, die unterstützend bei der Klärung Konfliktfällen tätig wird, mit einzelnen Kindern im Bedarfsfall arbeitet und die  auch – wenn nötig - den Unterricht begleiten kann.

     

    Zusätzlich gibt es das offizielle Präventionskonzept, dass sich in der Regel an jeder Schule befindet.

    Dabei handelt es sich um ein Präventionsteam, zu dem neben der Schulleitung und der Präventionsbeauftragten der Schule auch die Polizei mit einem Verkehrssicherheitsbeauftragten und die Schulpsychologie gehören.

     

    Ziel dieser Partnerschaft ist der Ausbau der bereits bestehenden Zusammenarbeit. Das Konzept beinhaltet die Aufklärung zum Thema Verkehrssicherheit und Mobbing im Alltag und im Netz. Dabei geht es um die Erweiterung der Kompetenzen und  um den sicheren Umgang mit den neuen Medien. aber auch darum, mit Unterstützung der Schulpsychologie  mögliche schwere Gewaltvorfälle aufzuarbeiten und die Problemlösung im Team voranzutreiben.

     

    Im Folgenden wird jedes schulexterne Teammitglied darstellen, welche Aufgaben und Möglichkeiten übernommen werden können:

     

    Schulpsychologie für Gewaltprävention/Krisenintervention (G/K) Steglitz-Zehlendorf

    Schulpsychologen und -psychologinnen unterstützen die Berliner Schulen bei der Aufarbeitung akuter Gewaltvorfälle und kommen im Bedarfsfall an die Schulen.

    In diesem Aufgabenfeld handelt die Schulpsychologie Steglitz-Zehlendorf wie folgt:

    *    Bei der Meldung eines Gewaltvorfalls (entsprechend dem Informationsschreiben " Gewalt und Notfälle" v. 01.02.2011, SenBWF; www.berlin.de/sen/bildung/gewaltpraevention/ ), in Krisen und im Notfall erhält die Schule umgehend psychologische Hilfe zum fachgerechten Umgang mit Betroffenen und Beteiligten und zur Aufarbeitung des Geschehens.

    *    Schulpsychologe/in unterstützt die Clemens-Brentano-Grundschule bei der Einrichtung des Krisenpräventionsteams und nimmt bei Bedarf an dessen Sitzungen beratend teil.

    *    Das Kollegium der Clemens-Brentano-Grundschule erhält auf Nachfrage Fortbildung zu Themen von Gewalt- und Amokprävention, Umgang mit Krisen in der Schule und deren Folgen für alle Beteiligten der Schule.

    Auf der Internet-Seite: www.berlin.de/sen/bildung/gewaltpraevention finden Sie Hinweise zum Thema "Mobbing in der Schule" sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit Gewaltvorfällen in der Schule.

     

    Polizei

     

    Die Polizei kommt jedes Jahr in die ersten bis vierten Klassen zur Verkehrsunfallprävention. Für die vierten und sechsten Klassen findet ein Anti-Gewalt-Training im Klassenverband statt

    Die Polizei bietet aber auch auf Nachfrage Eltern- und Lehrerworkshops an. Die Inhalte richten sich nach der jeweiligen Aktualität umfassen aber die Themenfelder:

  • Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen

  • Gefahren im Netz

  • Soziale Onlinenetzwerke (v.a. Facebook)

  • Mobbing und Cybermobbing

  • Computerspiele

  • Rechtliche Hinweise (Urheberrecht u.ä.)

  • Sicherheitseinstellungen

 

Auf der Website der Polizei (http://www.berlin.de/polizei/index.html) finden Sie unter "Verkehrsunfallprävention" und "Gewalt" weitere wichtige Informationen.

 

Studenten machen Schule

Die Bildungsinitiative „Studenten machen Schule“ war 2016 zum ersten Mal an unserer Schule.

Im Rahmen dieser auch im Jahr 2017 fortgesetzten Kooperation kommt es zur Durchführung von 4-stündigen Schüler-Workshops in den fünften Klassen.

Die Inhalte richten sich nach der jeweiligen Aktualität umfassen aber die Themenfelder:

  • Sensibilisierung für private Daten

  • Vorsicht im Chat

  • sichere Passwörter

  • Cybermobbing

  • Internetrallye

  • Löschung von Datenspuren

  • Nicht alles was geht, ist auch erlaubt

Bei den Workshops wird ein altersangemessener Methodenmix verwendet, dieser umfasst unter anderem auch Rollenspiele, Teamarbeit und Filme.

 

Link-Tipps zum Thema Mobbing:

www.seitenstark.de

www.klicksafe.de

www.schueler-mobbing.de