In der diesjährigen Schulrevue geht es um Berlin. Goldelse und Eckensteher Nante führen das Publikum durch das Programm. 23 Schüler schlüpfen in die verschiedensten Rollen.

Revue

WUV-Kurs „REVUE“- g a n z j ä h r i g 

Berliner Tempo – eine musikalische Zeitreise durch Berlin

Berlin, du bist so wunderbar…

Fahre mit uns in die Vergangenheit und entdecke Berlin 

Seit 18 Jahren führt Elisabeth Arend die Revuekinder in vergangene Zeiten zurück. Dabei schneidet sie aus verschiedenen Gedichten, Texten und Liedern ein wunderbares Textbuch zusammen. Mit Bernd Smolarek am Klavier und Johanna Withelm (Choreographin) verschafft sie uns eine schöne und vor allem lustige Probezeit. In der diesjährigen Revue “Berliner Tempo“ durften wir die Geschichte vom Jahr 1873 bis heute miterleben. Wusstet ihr eigentlich, dass unsere Drakestraße nach dem Schöpfer der Goldelse, Friedrich Drake, benannt wurde? Wir erzählen euch, wie die Menschen damals, trotz der schweren Zeiten, feierten und das Beste aus ihrem Leben machten. Wir durften 2 Jahre lang miterleben, was Frau Arend auf die Beine stellt und wir sind sehr begeistert. In den Proben wuchsen wir zu einem guten Team heran und konnten gute Freundschaften aufbauen. Bei den Aufführungen half jeder jedem und wir hatten viel Spaß. Wir bedanken uns herzlich bei der Kirche, die uns die Räume zur Verfügung gestellt hat, beim Förderverein, der die Revue mit großzügigen Spenden unterstützt hat, und bei Frau Hauschulz und ihren Töchtern, die uns schminkten. Und natürlich vielen Dank an Frau Arend, die mit viel Engagement alles organisierte. 

Hannah, Greta, Lara

WUV-Revue Kl.6b

 

Revue - wir haben zugeschaut

Am 16.3. und 17.3.17 war die Revue, als wir am Freitag dort waren, haben wir einen guten Platz bekommen. Langsam füllte sich der Raum mit Kindern aus der Schule, Lehrern, Eltern, Omas und Opas. Als die Aufführung begann, tanzten sie zu „Berlin, Berlin, du bist so wunderbar Berlin“. Die Goldelse führte uns die ganze Zeit durch das Programm. Es ging um Berlin, den zweiten Weltkrieg und wie die Menschen damals gelebt   haben. Die Texte von den Liedern fanden wir lustig und abwechslungsreich. Nicht nur wir haben gelacht, sondern auch das gesamte Publikum. In einem Lied haben die Frauen über die Männer gemeckert und die Männer über die Frauen.

Die Goldelse wurde den Berlinern als Freiheitsstatue geschenkt. Sie musste mehrmals umziehen. Was wir lustig fanden war, dass sie sprechen konnte. Sie hatte Glück, dass sie nicht bombardiert wurde.

In einem Lied wurde erzählt, dass es früher bis zu sieben Kinder in einer Familie waren, die sich alle  nacheinander, der Vater, die Mutter und dann das älteste Kind bis zum letzten Kind mit dem gleichen Wasser wuschen. Danach wurde die Wäsche darin gewaschen und die Schrippen eingeweicht. Die Mutter meinte, dann werden die Bouletten extra gut.

Bei dem Tanz  „All the Jazz“ wurde am meisten applaudiert. „Dickes B“ kam auch gut an. Als wir und das Publikum „Zugabe“ riefen, sangen alle noch einmal „Berlin, Berlin, du bist so wunderbar Berlin“. Frau Arend bekam einen Blumenstrauß und die Kinder einen Kinogutschein. Die Revue Kinder verbeugten sich und das war das ENDE.

Amelie & Cäcilia 6a

 

 

Theaterarbeit an der Clemens-Brentano-Grundschule
 
Seit dem Schuljahr 1998/99 gibt es unter der Leitung von Frau Arend eine rege Theaterarbeit an der Schule. Jedes Jahr wird ein WUV-Kurs Theaterrevue angeboten. Am Ende steht die Aufführung einer Revue, die von Jürgen Pfeiffer professionell am Klavier begleitet wird.
1999 wurde unsere Schule 100 Jahre alt. Das war der Anlass für die erste Revue mit dem Titel: “Wer hat Angst vorm Schulgespenst?“>

Begleitend und vorbereitend zur Theaterarbeit gab es zahlreiche zusätzliche Aktivitäten:

Die Theatergruppe lud ehemalige Schüler der Clemens-Brentano-Grundschule ein – Senioren, die in den 20er und 30er Jahren Schüler unserer Schule waren. Diese Zeitzeugenbefragung war eine Quelle für die Erstellung des Textbuches unserer Revue. Außerdem wurden Texte, Chansons, Couplets, Schlager und Volkslieder zusammengetragen, das Schulmuseum und Lichterfelder Heimatmuseum besucht. Am Ende stand eine unterhaltsame Revue über 100 Jahre deutscher Geschichte und der Geschichte unserer Schule, die bei den Schülern und beim Publikum großen Anklang fand.
Da unsere Schule nicht über genügend große Räumlichkeiten für Theateraufführungen verfügt, mussten wir schon 1999 auf die Bühne des Gemeindesaals der Johanneskirche ausweichen. Seit 10 Jahren dürfen wir alljährlich diese Räume für unsere Aufführungen und Projekttage nutzen. Dieses Entgegenkommen erleichtert unsere Theaterarbeit sehr.
In den folgenden Jahren wurden vier verschiedene Revuen erarbeitet, die bis heute zum Teil mehrfach aufgeführt wurden. „Wir brechen die Herzen“>, „Als ich ein kleiner Junge war- eine Erich Kästner-Revue“> und „Berliner Tempo- eine Berlin-Revue“>.
Seit vier Jahren nimmt die Schule an den Theaterfestspielen im Köpenicker Stadttheater teil. In jedem Jahr belegte sie im Genre „Musical“ bzw. „Revue“ den ersten Platz. Zweimal gab es einen Einzelsonderpreis für besondere künstlerische Leistungen (2007: Otto Mosig, 2010 Julius Preuß).

Mit unserer Theaterarbeit verfolgen wir neben der Gesangs -und Schauspielarbeit weitere pädagogische Ziele:

Gemeinwesenorientierung: Die Schüler nehmen über den schulischen Rahmen hinaus Kontakt zu anderen Einrichtungen Berlins auf. So fanden z. B. Theateraufführungen im Klinikum Steglitz, in Seniorenheimen, im Blindenzemtrum Grunewald und im Stadttheater Köpenik statt.